Virtualization Manager 2010 Professional - Anwendungsszenarien:
Szenario 1: Nutzen Sie weiterhin die gewohnten Anwendungen Ihres alten PCs - in einer virtuellen Umgebung auf Ihrem neuen Computer
Sobald Sie sich entschieden haben, auf einen neuen PC und ein neues Betriebssystem umzusteigen,
werden Sie vermutlich feststellen, dass einige Ihrer gewohnten Anwendungen nicht auf dem neuesten
Stand und daher unter den neuen Bedingungen nicht mehr lauffähig sind.
Kein Problem: denn mit Virtualization Manager 2010 können Sie einen virtuellen Klon Ihres
gesamten Systems erstellen, bevor Sie auf einen neuen Computer migrieren. Nutzen Sie die Vorteile
eines top-modernen Computers UND verwenden Sie weiterhin die gewohnten Anwendungen Ihres alten
Computers.
Genauso können Sie im Falle eines Hardware-Ausfalls Ihres alten Computers ein vorher mit Paragon
Software erstelltes Backup-Image virtualisieren und so auf einem anderen PC wieder lauffähig
machen.
Szenario 2: Testen Sie neue Software ohne Risiko
Neue Software kann schädlich für Ihren Computer sein. Dies muss nicht einmal beabsichtigt sein,
es genügt bereits, wenn Software nicht mit Ihrem System kompatibel ist - und schon können unter
Umständen irreparable Schäden entstehen.
Um derartige negative Folgen auszuschließen, können Sie mit Virtualization Manager einen
virtuellen Klon Ihres Systems erstellen. Testen Sie nun die neue Software in der sicheren - weil
rein virtuellen - Umgebung und entscheiden Sie anschließend, ob sie Ihren Vorstellungen
entsprechend arbeitet.
Falls nein, dann wird lediglich der virtuelle Klon beschädigt: Es gibt keine weiteren Folgen für
Ihr reales System.
Falls ja, dann übertragen Sie anschließend einfach alle Änderungen, die Sie an der virtuellen
Umgebung vorgenommen haben, wieder auf Ihren physischen PC und verwenden Sie weiterhin die neue
Software.
Szenario 3: Nutzen Sie die Virtualisierung als Backup-Methode
Erstellen Sie einen virtuellen Klon Ihres physischen Laufwerks und speichern Sie diesen auf
einem Netzlaufwerk - dies stellt eine gute Alternative zu herkömmlichen Festplattensicherungen dar.
Im Fall eines Hardware-Ausfalls können Sie nun auf jedem Computer (mit Zugriff auf das
Netzlaufwerk) sofort wieder Ihre gewohnten Anwendungen in einer virtuellen Umgebung weiter nutzen.
Dies war beim traditionellen Backup unmöglich.
Szenario 4: Arbeiten Sie mit Ihren virtuellen Laufwerken über eine anwenderfreundliche Benutzeroberfläche, auch ohne die virtuelle Maschine zu starten
Sie können virtuelle Laufwerke direkt mit Virtualization Manager verbinden, genau so als würden
Sie gewöhnliche physische Laufwerke anschließen. Danach können Sie zahlreiche Aufgaben auf diesen
durchführen:
- Migrieren Sie von einer virtuellen Maschine auf eine andere (z.B. von Microsoft Virtual PC
zu VMware Workstation)
- Tauschen Sie Daten zwischen Ihren physischen und virtuellen Umgebungen aus
- Importieren Sie Daten von einem übergeordneten virtuellen Laufwerk in eine der dazugehörigen
Snapshot-Sicherungen
- Klonen Sie eine Partition oder ein gesamtes Laufwerk
- Übertragen Sie Windows 7 basierte virtuelle Laufwerke
- Führen Sie Partitionierungs-Aufgaben für Laufwerke duch (erstellen, formatieren, löschen,
verschieben, Größe ändern usw.), verändern Sie Partitions-Attribute (aktiv, versteckt,
Laufwerksbezeichnung), lassen Sie sich Sektoren anzeigen, editieren Sie diese und vieles mehr
Von nun an ist es nicht länger notwendig, Ihre virtuelle Maschine eigens zu starten und
zusätzliche Software auf dieser zu installieren, um die üblichen Aufgaben durchzuführen.
Virtualization Manager eröffnet damit die einfachste und schnellste Möglichkeit zur Arbeit mit
virtuellen Laufwerken.
Szenario 5: Nutzen Sie mehrere Betriebssysteme gleichzeitig auf demselben Computer
Virtualisierung erlaubt Ihnen die gleichzeitige, parallele Verwendung mehrerer unterschiedlicher
Betriebssysteme auf einem Computer - Windows®, Linux, Mac® OS X (als Host-Betriebssystem).
Szenario 6: Machen Sie Ihr System auf abweichender Hardware oder in einer virtuellen Umgebung wieder startfähig
Falls Sie auf neue Hardware migrieren möchten, macht Virtualization Manager Ihr Betriebssystem
wieder startfähig. Die notwendigen Treiber* werden automatisch in Ihrem Betriebssystem platziert.
Falls Sie erfolglos versucht haben, Ihr System mit der Software eines Drittanbieters zu
virtualisieren und dieses daher nicht mehr startfähig ist, löst Virtualization Manager auch dieses
Problem.
*Die Treiber sind abhängig von der jeweiligen Hardware bzw. Virtualisierungssoftware und
kein Bestandteil des Virtualization Manager - wenden Sie sich ggf. an den jeweiligen
Hersteller.